Am Samstag, dem 20. November, pflanzten Mitglieder der neuapostolischen Kirchengemeinden Weil der Stadt-Merklingen und -Münklingen 350 Wildobstbäume.
Aufgerufen zu dieser Aktion hatten die Kirchengemeinden anlässlich des Erntedankfestes.
Die Vorsteher schrieben dazu: "Erntedank erinnert uns daran, für die Gaben, die wir durch Gottes Schöpfung immer wieder neu entgegennehmen dürfen, dankbar zu sein. Gleichzeitig werden wir auch an unsere Verantwortung für die göttliche Schöpfung erinnert. Eine Möglichkeit, unsere Dankbarkeit zu zeigen besteht unter anderem auch darin, dass wir konkret Verantwortung für die Natur und die nachfolgenden Generationen in unserem unmittelbaren Umfeld übernehmen.
Daher geht unseren Blick auf die Erhaltung der uns umgebenden Wälder. Die sogenannte grüne Lunge leidet: Das Waldsterben in Deutschland hat in den letzten Jahren – vor allem bedingt durch extreme Trockenheit – in beträchtlichem Ausmaß zugenommen, in dessen Folge die Bäume auch zunehmend anfälliger für Schädlinge geworden sind."
Um dieser bedauerlichen Entwicklung ein Stück weit entgegenwirken, pflanzten die Gemeindemitglieder zusammen mit Förster Olaf Späth und seinem Team 350 Wildobst-Bäume im Wald zwischen Merklingen, Münklingen und Hausen.