„Wozu sind Kriege da“- das Lied von Udo Lindenberg hat nach 40 Jahren mehr denn je an aktueller Bedeutung gewonnen.
Wer hätte das gedacht? Europa im 21. Jahrhundert im Krieg.
Unfassbares ist passiert.
Viele Seelen sind in der letzten Woche unschuldig in die Ewigkeit gezogen. Alleine!
Im Liedtext heißt es:
Kannst du mir das mal erklären?
Keine Mutter will ihre Kinder verlieren
Und keine Frau ihren Mann
Also - warum müssen Soldaten losmarschieren?
Lasst uns trotzdem nicht verzweifeln. Gott ist immer bei uns. Wir verstehen zwar nicht immer sein Wirken aber auch Jesus musste leiden, um zum Herrn zu kommen.
Er beschützt uns in welcher Situation auch immer.
Die UN Vertreterin der USA im Weltsicherheitsrat sagte letzte Woche zurecht : ‚Nur durch die Gnade Gottes ist kein größeres Unglück über Europa hereingebrochen‘ als das Atomkraftwerk in der Ukraine beschossen wurde.
Gott liebt grenzenlos. Jesus hilft, das Böse zu identifizieren und dem wahren Guten zu vertrauen. Gott ist die Liebe! Er möchte dass allen Menschen geholfen wird. Da macht er keinerlei Unterschiede. Gott hält seine schützende Hand über uns! Immer - auch wenn wir es nicht direkt sehen und meinen wir sind alleine.
Auch dann, wenn das Leid, welches der Krieg über die Ukraine gebracht hat, in den Menschen von Europa unerwartet großen Zusammenhalt bewirkt. Stehen wir nicht jetzt plötzlich vereint wie nie zuvor zusammen was wir gerade während der Hochphase der Pandemie nie geglaubt hätten?
Wichtig bleibt jetzt die Einheit zu behalten - nicht nur während Kriegszeiten- auch danach.
Für die Menschen in der Ukraine gelten unsere Gebete, unser Mitgefühl und unsere Solidarität - aber auch für die vielen gefallenen russischen Soldaten, die unwissend in diesen Krieg einziehen mussten, deren Mütter ihre Kinder, deren Frauen ihren Mann verloren haben. Möge der liebe Gott die Gedanken der Mächtigen so lenken, dass wieder Frieden in Europa einkehrt- und zwar schnell!
Text: Anette Lörcher