Dankbarer Rückblick – Hoffnungsvoller Ausblick. Das Jahr 2021 liegt hinter uns, bestimmt hat der eine oder andere schon Resümee gezogen: Was ist alles geschehen? Was haben wir erlebt? Es lag vieles darin: sowohl Gutes als auch Schlechtes. Noch immer beherrscht die Pandemie unseren Alltag. Doch wir sollten uns nicht entmutigen lassen, es gibt immer auch Grund zur Zuversicht. Licht nach dem Dunkel, Friede nach Streit… (aus dem Gesangbuch der Neuapostolischen Kirche, nach F. R. Havergal)
Ein Jahresanfang ist gerne auch Anlass, gute Vorsätze zu fassen. Schlechte Gewohnheiten will man ablegen, mit etwas Gutem beginnen. Als Christen müssen und können wir nicht die ganze Welt verändern. Wir können uns aber mit unseren Gaben da einbringen, wo Gott uns wirken lässt. Daher möchten wir Sie alle ermutigen, sich zum Beispiel mit der Nächstenliebe zu befassen. „Liebe Deinen Nächsten“, doch wer ist das eigentlich? Jedenfalls nicht der, den wir ohnehin lieben. Gott stellt uns manchmal vor Herausforderungen, schickt uns jemanden über den Weg, den wir nicht gut leiden können.
Höre nie auf anzufangen - fange nie an aufzuhören: Nächstenliebe zu üben, Vorbehalte gegenüber anderen Menschen und Meinungen abzulegen - das gilt insbesondere seit wir in der Pandemie leben.
Kennen Sie die 72 Stunden-Regel? Man sagt: alle Vorsätze, die nicht innerhalb von 72 Stunden begonnen werden, sind vergebens. Fangen wir also gleich damit an – schauen wir nach unserem Nächsten in der Familie, in der Nachbarschaft, am Arbeitsplatz…
Wenn jeder so handelt, machen wir die Welt um uns herum ein bisschen besser und schöner.
Wir wünschen Ihnen ein gesundes und friedvolles neues Jahr 2022!
Text: Katja Bruhnke