„With you, I can! – And with you all, we can!“ Vom 21.-23.09.2022 verbrachten 150 Jugendliche aus den Kirchenbezirken Stuttgart-Leonberg und Sindelfingen eine gemeinsame Jugendfreizeit auf der Sonnenmatte in Sonnenbühl.
Saskia Süße aus der Gemeinde Ehningen berichtet:
Tag 1:
Gemeinsam ging es für die meisten von uns am Freitag, den 21. September, mit dem Bus in Richtung Schwäbische Alb. Gegen 19.00 Uhr kamen wir im beschaulichen Örtchen Sonnenbühl an (mancher kennt die Gegend vielleicht noch aus Kindestagen von der Bärenhöhle, die unweit des Ortes liegt). Der erste Stopp war für uns die Erpftalhalle, in der wir weitere Informationen zu den bevorstehenden Tagen bekamen, die Schlüsselausgabe an die Hausvorstände stattfand und wir uns mit leckeren Fleischkäsweckle und vegetarischen Alternativen stärken konnten, bevor es ans Beziehen der Häuser ging. Jede Jugendgruppe (ca. 4-8 Jugendliche) hatte einfach ihre eigene Hütte – wie cool war das denn?! Aber davor hieß es erstmal den kleinen „Berg“ zu erklimmen, der uns von der Halle zum Feriendorf führte. Sollte übrigens nicht das einzige Mal bleiben, dass wir diesen Weg nehmen durften…aber der grünen Route vom IJT 2019 machten wir damit trotzdem keine Konkurrenz!😉 (kleiner Insider für die IJT-ler/-innen).
Im Feriendorf angekommen und erschöpft von dieser sportlichen Aktivität wurde das Bettzeug abgeholt, alles Hab und Gut in den Häusern abgelegt und anschließend der Tag bei einem Lagerfeuer ausgeklungen. Eine kleine musikalische Runde mit Gitarre und Gesang stimmte uns dabei schonmal auf die gemeinsame Zeit ein.
Tag 2:
Der Samstagmorgen startete für alle Sportbegeisterten um 8.00 Uhr mit einer Einheit „SmuF – Steffen macht uns fit“, dazu gehörte sich aufzuwärmen, joggen und diverse Ballspiele. Bei einem hochmotivierten Anleiter war das Sporteln trotz der unchristlichen Zeit übrigens gar nicht so schlimm. Gegen 8.30 Uhr hatte man zudem die Möglichkeit an der Veranstaltung „Start in den Tag mit Gott“ teilzunehmen, die durch Linda angeleitet wurde.
Anschließend gab es Brunch in der Erpftalhalle, damit auch die Spätaufsteher unter uns nicht hungrig in den Tag starten mussten. Diese Stärkung sollte uns vor allem auf die bevorstehende Albgaudi vorbereiten, die uns Jugendliche noch an unsere körperlichen Grenzen bringen sollte. 😉
Um 12.00 Uhr startete das 3- bis 4-stündige Event. Hierfür wurden wir in 12 Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe musste dann insgesamt 10 Stationen auf dem Gelände durchlaufen, wobei sie jedes Mal gegen eine andere Gruppe antrat. Spätestens bei der Gaudi machten wir der grünen Route beim IJT dann übrigens doch schrittemäßig Konkurrenz. 😉
Um euch einen kleinen Einblick zu geben: z.B. durften wir einen Eierlauf machen, Jenga spielen oder innerhalb einer bestimmten Zeit mit einem Lappen schnellstmöglich eine große Menge Wasser von einem zum anderen Eimer bringen. Zum Glück waren wir eh schon nass vom Regen, ansonsten wären wir spätestens dann nicht mehr vor dem Wasser bewahrt gewesen. Jedenfalls hat man von Spiel zu Spiel den wachsenden Kampfgeist einiger Gruppen gespürt…der Nervenkitzel, gewinnen zu wollen, war definitiv vorhanden und dabei stand der Spaß und die Teamarbeit jederzeit an erster Stelle!
Ab 15.00 Uhr gab es dann etwas Tee und Kaffee, dazu Hefe- und Nusszopf sowie andere süße und herzhafte Köstlichkeiten, bevor wir uns dann für das freie Singen in der Naturdachhalle trafen. Es tat total gut, mal wieder gemeinsam singen zu können; und verlernt haben es die meisten wohl auch nicht in den letzten 2 Jahren! Die restliche Zeit bis zum Abendessen konnten wir danach individuell nutzen – manche trafen sich in den Häusern für Gemeinschaftsspiele, andere gestalteten den Blumenschmuck für den Gottesdienst und wieder andere ruhten sich aus und tankten etwas Energie.
Um 18.30 Uhr gab es dann leckere Bolognese und Alternativen. Die Zeit wurde zudem für eine kurze Ehrung der Albgaudi-Gewinner genutzt, bevor es dann an die nächste Challenge ging. Nach dem Essen hieß es nämlich Game Night. Nach dem Gruppenphasen-Prinzip wurden wir hierfür in 6 Gruppen eingeteilt, die gegeneinander antraten. „Reise nach Jerusalem“ und Pantomime durften hier nicht fehlen. Der Wetteifer war förmlich spürbar in der Halle…so sehr, dass beim Tauziehen das Seil riss, nachdem die Kontrahenten bereits minutenlang durchgehalten hatten. Was eine Spannung, doch am Ende konnte es nur einen Sieger geben. Nochmal Gratulation an die Gruppe „pink“ an dieser Stelle!
Zum Abschluss des Abends trafen wir uns dann wieder an der Feuerstelle bei Gesprächen, Musik und viel, viel Wärme in der Gemeinschaft.
Tag 3:
Zum Abschluss der Freizeit und als Highlight dieser schönen Zeit versammelten wir uns am Sonntag zum gemeinsamen Gottesdienst, der durch Bezirksvorsteher Thomas Dittus mit dem folgenden Wort geleitet wurde:
Mk 5, 36: „Jesus aber hörte nicht auf das, was da gesagt wurde, und sprach: Fürchte dich nicht, glaube nur!“
Besondere Impulse aus dem Gottesdienst: In einer Zeit von Krisen und Unsicherheit scheint es oft nicht so einfach, was man glauben kann und was nicht. Daher ist es wichtig darauf zu achten, von wem und wovon wir uns beeinflussen lassen. Doch vor allem braucht es Menschen, die auch weiterhin die Botschaft des Friedens und der Hoffnung verkünden und so als SINNfluencer Jesu Christis dienen. Mit der Liedzeile des Chores „With you, I can“ wurden zudem Worte aufgegriffen, die so ein bisschen als Motto der Jugendfreizeit in unseren Herzen weiterschwingen, denn was uns dieses Wochenende mal wieder gezeigt hat: Mit Gott können wir es schaffen. Wie schön ist es, dass wir mit Gott geschafft haben, eine solche Freizeit auf die Beine zu stellen und eine Atmosphäre zu gestalten, in der wir mal wieder das Hier und Jetzt genießen konnten. Besonders passend ist dabei die Erweiterung dieses Mottos durch Bezirksältesten Bernd Rinderknecht: „With you ALL, WE can!“, denn was eine Gemeinschaft ausmacht, ist jeder Einzelne, der sich mit seinen Fähigkeiten einbringt und dazu beiträgt, dass etwas Wunderbares erschaffen werden kann.
An dieser Stelle gilt es vor allem und in erster Linie den Organisatoren „Chef“, „Vizechef“ und anderen Chefchefs und Chefinnen sowie allen Helfenden zu danken, dass sie uns dieses Wochenende ermöglicht haben. Und letzten Endes auch DANKE allen Teilnehmenden. Jeder Einzelne hat an diesem Wochenende dazu beigetragen, dass wir aus über 150 Jugendlichen, Amtsträgern und Helfenden eine wunderbare und friedliche Gemeinschaft erschaffen konnten. 😊