Haben Sie auch das Silvester-Feuerwerk bewundert? Oder vielleicht sogar selbst ein paar Böller gezündet und Raketen in den Himmel geschossen? Abgesehen von der Diskussion um Klimawandel, Feinstaub und Umweltschädlichkeit ist dies ein schöner Brauch zur Jahreswende. Man verabschiedet das alte Jahr mit all seinen Sorgen und Kümmernissen und lässt alles in Rauch und Asche aufgehen. Das neue Jahr wird farbenfroh und mit großem Tamtam begrüßt. Doch ist es wirklich so, dass alle Sorgen in Rauch aufgehen, der große „Reset-Knopf“ gedrückt wird und es heißt: Neues Jahr, neues Glück? Sicher kann man alte Gewohnheiten ablegen und durch gute Vorsätze - so sie denn umgesetzt werden - Neues beginnen. Doch wenn wir ehrlich sind, gelingt es doch den wenigsten und bald kehren wir in das alte Fahrwasser zurück. „So bin ich halt“ – das ist eine oft gehörte und nur allzu bequeme Ausrede, wenn man sich nicht ändern möchte.
Machen wir diesmal den ersten Schritt, gehen wir den Weg der Veränderung und seien wir Vorbild für andere, die sich noch schwertun. „Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.“ (Mahatma Gandhi)
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein gesegnetes, friedvolles und gesundes Neues Jahr, mit all den Veränderungen, die wir uns für diese Welt erhoffen.
Ihre Neuapostolische Kirchengemeinde Grafenau
Text: Katja Bruhnke
Bild: Rike / pixelio.de