Am Mittwochabend, 26.11.2025 feierte die Neuapostolische Kirchengemeinde Sindelfingen einen "Lichtergottesdienst."
Dieser Gottesdienst - im „Niemandsland zwischen den Kirchenjahren“ platziert - wurde in einer ganz besonderen Atmosphäre gefeiert. In der Kirche wurde weitestgehend auf künstliches Licht verzichtet. Und so leuchteten die vorbereiteten, wie auch die von den Teilnehmern mitgebrachten Kerzen stimmungsvoll rund um den Altar.
Besonders war neben der Beleuchtung auch die „Bestuhlung“. Drei halbkreisartige Stuhlreihen, ganz nahe um den Altar geschart, ließen die Gemeinde nicht nur körperlich näher zusammenrücken. Im Zusammenspiel mit der reduzierten Beleuchtung trat die „große Leere" des übrigen Kirchenschiffes an diesem Tag in den Hintergrund.
Bereits um 19.50 Uhr erfolgte - wie angekündigt - die Begrüßung der Gemeinde. Nach einem Klavierstück wurden durch Julia Kienzle Gedanken zum emotionalen Einstieg vorgetragen, in denen der Lichtergottesdienst - zwischen Ewigkeitssonntag und erstem Adventssonntag - als eine „Brücke des Lichtes“ bezeichnet wurde.
Nach Momenten der Stille begann der Gottesdienst mit dem Gemeindelied. Predigttext war Römer 2, 11: „Denn es ist kein Ansehen der Person vor Gott“. Gemeindevorsteher Steffen Stürner beschrieb in kurzen Predigt-Teilen, die zwischendurch mit musikalischen Beiträgen und Gemeindeliedern bereichert wurden, „Farbtöne des göttlichen Lichtes“: z.B. in seiner Gnade, Gerechtigkeit, Orientierung und Liebe.
Zum Abschluss war die ganze Gemeinde eingeladen, den Chor zu bilden und diesen besonderen Gottesdienst mit dem Lied „Der Herr ist mein Licht“ zu krönen.