„Bei Allem was mir heilig ist…“ – diesen Ausspruch, manchmal als Schwur vorgebracht, hört man öfter, wenn Menschen etwas bekräftigen wollen. Sei es, um ihre eigene Unschuld zu beteuern oder um eine flehentliche Bitte vorzutragen. Doch muss man sich manchmal fragen: was ist uns denn wirklich noch heilig? Die Familie, Freunde, Wahrheit – die Schöpfung gar?
In diesen Tagen ist Pfingsten für viele Menschen nicht mehr als ein langes Wochenende. Doch eigentlich ist Pfingsten der dritthöchste Feiertag im christlichen Kirchenjahr, neben Weihnachten und Ostern, und gilt auch als Geburtstag der Kirche Christi. Der Name Pfingsten wird vom griechischen Wort "pentecoste hemera" abgeleitet, was soviel wie der 50. Tag bedeutet – im Christentum bedeutet Pfingsten das Fest der Entsendung des Heiligen Geistes auf die Apostel und damit die Entstehung der Kirche am 49. Tag nach dem Ostersonntag. Im Judentum wird ebenfalls Pfingsten am 50. Tag nach Pessach (Ostern) gefeiert. Insofern gibt es Gemeinsamkeiten, die auch nach der Trennung von Christentum und Judentum beibehalten wurden.
Am Sonntag, dem 24. April, führte Apostel Jürgen Loy den Konfirmationsgottesdienst für sieben junge Christen aus den Gemeinden Böblingen, Ehningen, Grafenau und Sindelfingen durch. Dem Gottesdienst lag ein Bibelwort aus den Psalmen zu Grunde, wo in Psalm 60, 14 steht: „Mit Gott wollen wir Taten tun. Er wird unsre Feinde zertreten.“